klangfrische 2024
Konzertreihe im historischen Gemeindesaal Trahütten & der Absteige zur bärtigen Therese  

Einst wurde in der Alban Berg Villa in Trahütten komponiert, Hans Lebert probte hier für seine Auftritte als Operntenor und die Londoner Pianistin Mary von Rosenberg verbrachte hier viele Sommer. Um der musikalischen Tradition in Trahütten wieder Raum zu geben, gründete Christine Piswanger-Richter 2023 die klangfrische Trahütten. Nach der erfolgreichen Konzertreihe im Blauen Salon der Alban Berg Villa wird die Konzertreihe auch 2024 fortgesetzt. In diesem Jahr finden die Konzerte abwechselnd im historischen Gemeindesaal und in der Absteige zur bärtigen Therese statt.

klangfrische Konzert
ZELDA WEBER 

Die Wiener Singer-Songwriterin Zelda Weber gibt ein Solo-Konzert in der Absteige zur bärtigen Therese. Ihre Songs zeigen eine offensive Sensibilität, erstaunliche Reife und Durchsetzungskraft, die jedenfalls nicht alltäglich ist. Dazu diese höchst erwachsene, markante, intensive Stimme. Ihre Musik, die sich mit Jazz, Pop, Future Blues und Retro Soul umschreiben läßt, wird seit dem Erscheinen ihres ersten Albums: Crude von der Presse hoch gelobt.
„Ein vielversprechendes Talent. Ihre Stimme und ihre Songs sind von hoher Dringlichkeit.“ (Samir Köck, Musikkritiker „Die Presse“)

„Her voice and her songs have a lot of ooomph!“ (Chris Cummins von Radio FM4)

Wann: Sonntag 02. Juni 2024 / 15 Uhr
Ort: Absteige zur bärtigen Therese / Alexander Kortschak Weg 6 / 8530 Trahütten
Eintritt: 20€
Reservierung: limitierte Plätze! klang@kulturfrische.at, 0676 7837282, Christine Piswanger-Richter
Fotocredit: Markus Morianz

klangfrische 2023
Konzertreihe im Blauen Salon der Alban Berg Villa 

Einst entstand Musik in der Alban Berg Villa und noch mehr erklang hier bereits dank zahlreicher Besucher:innen. Ab dem Sommer 2023 wird diese Tradition wieder aufgenommen und neu belebt. Junge Musiker:innen von LIVE MUSIC NOW STEIERMARK spielen eine dreiteilige Konzertreihe jeweils am letzten Sonntag im Juli, August und September.
Die Konzerte finden entweder im Blauen Salon der bekannten Jugendstilvilla statt oder bei Schönwetter im Garten. Da in beiden Fällen die Publikumsgröße auf 20 Personen beschränkt ist, wird jedes Konzert zwei Mal gespielt, einmal um 11 Uhr vormittags und ein zweites Mal um 15 Uhr nachmittags. Zwischen den Konzerten können Sie mit den Musiker:innen ins direkte Gespräch kommen und es werden Erfrischungen gereicht.

Alban Berg Villa_Blau

Es erwartet Sie ein vielfätiges Programm klassischer Musik mit internationalem Einschlag. Die Künstler:innen musizieren nicht nur virtuos, sondern sprechen auch über die sorgfältig ausgewählten Musikstücke und ihren persönlichen Zugang dazu.

Kartenpreis € 30,-
Information und Reservierung: klang@kulturfrische.at

Einlass jeweils 15 Minuten vor Konzertbeginn. Bitte benützen Sie die Parkmöglichkeiten ggü. dem Gemeindeamt Trahütten und gehen Sie die letzten Meter zu Fuß.

Christine Rainer by (c) Lisa Fixl
Tobias Kochseder (c) by the artist

30. Juli jeweils 11 und 15 Uhr

Christine Rainer (A) Gesang und Geige
Tobias Kochseder (A) Akkordeon

Programm:
Kurt Weil, Gioachino Rossini, Astor Piazzolla, Robert Stolz.

Christine Rainer, geboren in Judenburg, begann ihre künstlerische Ausbildung im sechsten Lebensjahr mit Violine, dann auch Harfe, Gitarre, Klavier und Gesang an der Musikschule Fohnsdorf. Ihre Ausbildung an der Violine schloss sie bei Marianne Schweitzer mit „Auszeichnung“ ab. 2017 begann sie ihr Bachelorstudium an der Kunstuniversität Graz im Fach Gesang, seit dem WS 2019 studiert sie zusätzlich IGP Gesang (Gesangspädagogik), im Hauptfach Gesang zuerst bei Annemarie Zeller, dann Arnold Bezuyen und derzeit bei Hermine Haselböck. Sie besuchte Meisterkurse bei Eva Liebau und belegte Seminare im Lichtenberger Institut für angewandte Stimmphysiologie in Darmstadt.
Christine Rainer war bereits österreichweit in Konzerten zu hören, u.a. beim „Rotary Benefizkonzert-Meister von Morgen“ und trat in Orchestermessen und Oratorien als Gesangssolistin auf.
Zu ihren Opernpartien zählen Bastien („Bastien und Bastienne“) und Marianne (Die verwandelte Katze, J. Offenbach), die sie im Rahmen des Projektes „Wanderoper“ und ebenso an der KUG aufgeführt hat.
Die junge Mezzosopranistin ist seit Herbst 2018 Mitglied des Extrachores der Oper Graz und war im 2019 im Chor des Lehar-Festivals Bad Ischl engagiert. Für den Sommer 2020 wurde sie als Stimmbildnerin des preisgekrönten HIB-Art Chores Graz verpflichtet.

Tobias Kochseder ist ein österreichischer Musiker, geboren 1999 in Graz. Seine Anfänge am Akkordeon begannen mit 7 Jahren, seit Oktober 2017 studiert er klassisches Akkordeon im Masterstudium bei Prof. Na Song (seit Sommersemester 2021, vorher bei Prof. Georg Schulz) an der Kunstuniversität Graz. Die Bachelorstudien Akkordeon und Instrumental(Gesangs-)pädagogik absolvierte er 2022 mit Auszeichung, mit den Schwerpunkten Jazz- und Popularmusik (mit Christian Bakanic) und Improvisation (mit Stefan Heckel). Im Rahmen des Erasmus+ Austauschprogramms bekam er Bandoneonunterricht von Santiago Cimadevilla an der Codarts University of Arts, Rotterdam. Auf der Tuba, am Klavier, sowie am Saxophon erhielt er in den Jahren 2019 bis 2022 Unterricht von anderen Studierenden.
Seine künstlerische Vielseitigkeit und stilistische Breite, die sich vom klassischen Akkordeonrepertoire aus Barock und zeitgenössischer Musik, über Tango und Jazz bis zu Rock/Pop erstreckt, sieht man in seinen zahlreichen Projekten: Diverse Auftritte im Bereich der Volksmusik, wie z.B. beim Dudelsackfestival in Strakonice (Tschechien), Jazzkonzerte (Jazzfest Ljubljana, MENT Festival, Jazz Cerkno, Gypsy Jazz Sessions Graz…), oder auch Kammermusik bei styriarte, steirisches Kammermusikfestival, GrazERZÄHLT, u.v.m. 2022 und 2023 war er als Teil des Ensemble Porcia in Spittal an der Drau als Theatermusiker, Komponist und Arrangeur aktiv.

 

Israel Gutiérrez Vildosola (c) by the artist
Sebastian Mendoza by (c) Thomas Dietinger

27. August jeweils 11 und 15 Uhr

Israel Ignacio Gutiérrez Vildosola (CHL) Violine/Gitarre
Sebastian Mendoza (COL) Violoncello/Gitarre

Programm: Astor Piazzolla: Saint Louis en L’Ile (Tango) / Reinhold Gliere: Gavotte (Aus den 8 duos für Geige und Cello) / Jeronimo Velazco: Larandia (Kolumbianische Guabina) / Carlos Bonett: La Partida (Venezolanische Vals) / Joseph Haydn: Minuet aus dem Duo für Cello und Geige / J.S Bach: Gigue aus der Violinpartita in D moll & Gigue aus der Cellosuite in Es Dur / Juan A. Sanchez: Tonada por Despedida (Chilenische Tonada) / Gentil Montaña: Nunca te Olvido (Kolumbianische Danza) / Alvaro Dalmar: Sigo Pensando en ti (Pasillo) / Jaime Atria: La Consentida (Chilenische Cueca) / Rafael M. Lopez: El Suplicante (Venezolanische Vals) / Trad. Mexiko: La Petenera (Son Huasteco)

Der chilenische Geiger Israel Ignacio Gutiérrez Vildosola erhielt seinen ersten Violinunterricht an der Claudia Arrau León Kunstschule in seiner Heimatstadt Chillán. Nachdem er mit mehreren Orchestern in Chile als Solist aufgetreten war, kam er zur Fortsetzung seines Studiums an die Kunstuni Graz. Er nahm an verschiedenen Wettbewerben und Festivals in Europa, Asien, Lateinamerika und den USA teil und wirkte bei unterschiedlichen Orchesterprojekten mit. E spielt eine Geige von Michaelo Angolo aus dem 18. Jahrhundert.

Sebastián Mendoza wurde 1998 in Bogotá (Kolumbien) geboren. Seine ersten Studien absolvierte er bei Magdalena Eichmeyer an der Javeriana Universität in Bogotá. In Wien begann er bei Maria Grün an der Bach Musikschule mit dem Cello Unterricht und seit 2016 studiert er im Bachelorstudium bei Tobias Stosiek an der Kunstuniversität Graz. Meisterkurse besuchte er bei Peter Wispelwey, Reinhard Latzko, Jakob Spahn, Claudio Bohorquez und Laszlo Fenyö. Er ist Preisträger des Wettbewerbs „Jóvenes intérpretes del Banco de la República“ in Kolumbien und hat Konzerte in Österreich und Russland als Mitglied des Kammerensemble Oberschutzen und des Oberton Octet gemacht. Außerdem musizierte er mit dem Verbier Festival Junior Orchestra, der Jungen Kolumbianischen Philharmonie, der Davos Festival Camerata und dem Mahler Chamber Orchestra als Akademist. Er ist seit April 2021 Stipendiat der Albert-Eckstein-Stiftung, welche ihm ein Cello von Josef Anton Haff  zur Verfügung stellt.

Irina-Vaterl-e-Alberto-Stiffoni by (c) Silvio Rether

24. September jeweils 11 und 15 Uhr

Alberto Stiffoni (I) Viola
Irina Vaterl (A) Klavier

Programm: genauerer Informationen folgen

Alberto Stiffoni wurde in Treviso (Italien) geboren und erhielt im Alter von vier Jahren seinen ersten Violinunterricht. Er studierte an der Kunstuniversität Graz in der Klasse von Andrej Bielow, an der Robert Schumann Hochschule Düsseldorf in der Klasse von Noè Inui und ist zurzeit Student an der Kunstuniversität Graz bei Vesna Stankovic.  Neben seiner Tätigkeit als Solist, die ihm bereits zahlreiche internationale Preise einbrachte, ist Stiffoni Mitglied des Grazer Oberton String Octet.

Die in Graz geborene Pianistin Irina Vaterl studierte bei Milana Chernyavska an der Universität für Musik und darstellende Kunst Graz und schloss sowohl ihr Konzertfach- als auch ihr Klavierpädagogikstudium mit einstimmiger Auszeichnung ab. Neben einem Querflötenstudium bei Nils Thilo Krämer vervollständigte sie ihre künstlerische pianistische Ausbildung am renommierten Royal College of Music in London sowie in zahlreichen Meisterkursen bei Persönlichkeiten wie u.a. J. Rouvier, S. Pochekin, B. Glemser, M. Voskresensky. Neben ersten Preisen beim Jugendmusikwettbewerb “Prima la Musica” zwischen 2000 und 2009 ist Irina Vaterl Preisträgerin zahlreicher nationaler und internationaler Klavier- und Kammermusik-Wettbewerbe in Italien, Kroatien, Serbien, Spanien, Frankreich, Norwegen, Schweden und Tschechien. Als Solistin, als Kammermusikerin, sowie im Klavierduo mit Schwester Silvia tritt Irina Vaterl bei renommierten internationalen Festivals auf und blickt auf Kooperationen mit den Orchestern I Virtuosi Italiani, Orchestra di Padova e del Veneto und Sinfonietta dell´Arte Niederösterreich zurück.  Parallel zu ihrer Konzerttätigkeit leitet Irina Vaterl eine Klavierklasse am J. J. Fux-Konservatorium Graz, sowie eine Vorbereitungs- und Hochbegabtenklasse an der Kunstuniversität Graz, wo sie junge steirische Talente auch auf Wettbewerbe und Konzerte vorbereitet. Immer wieder wird sie als Jury-Mitglied bei nationalen und internationalen Musikwettbewerben eingeladen. Ihr pädagogisches Geschick zeigt sie auch als gefragte Dozentin bei Meisterkursen im In- und Ausland. Aktuell arbeitet sie als Lehrende in einem internationalen Klavierprojekt zwischen Graz und Shanghai.

 

klangfrische 2023 – ist eine Kooperation des Vereins kulturfrische und der Alban Berg Villa, in Zusammenarbeit mit LIVE MUSIC NOW STEIERMARK.

www.kulturfrische.at
www.albanbergvilla.com
www.livemusicnow-steiermark.at

LIVE MUSIC NOW wurde von Yehudi Menuhin gegründet. Die steirische Teilorganisation fördert derzeit rund 50 Musiker:innen in der Endphase ihres Studiums oder in den ersten Jahren nach Absolvierung des Studiums. Neue Musiker:innen werden regelmäßig bei Auditions durch eine fachkundige, anspruchsvolle Jury gewonnen. Neben Benefiz-Konzerten spielen sie in sozialen und karitativen Einrichtungen. So wurde der Gedanke von Menuhin – soziale Tätigkeit verbunden mit künstlerischer Förderung – seit 2002 in über 1000 Konzerten in der Steiermark umgesetzt.

Organisation:
kulturfrische | Christine Piswanger-Richter, Itshe Petz und Io Tondolo.
Alban Berg Villa | Dr. Christian Ziegler
LIVE MUSIC NOW STEIERMARK | Chia-Tyan Yang

@